Ausbau des Bützflether Industrie-Hafens

In der derzeitigen Planung für den 5.Bauabschnitt der A26 wird der Ausbau des Industriehafens in Bützfleth nicht berücksichtigt. Eine erhebliche Steigerung der Umschläge von Massen- und Stückgütern im Hafen wird angestrebt. Der gesamte Güterverkehr muss weiterhin von Schnee kommend durch die Stadt über die Altländer Strasse in Richtung Hamburg abgeführt werden. Im Bereich der Bahn-Querung in der Altländer Strasse ist mit einer erheblichen zusätzlichen Belastung für den Straßenverkehr durch den Schrankenbetrieb zu rechnen. Auch eine zusätzliche Lärmbelastung für die betroffenen Wohngebiete durch den zusätzlichen Gleisverkehr ( auch nachts) ist zu erwarten. Sollte eine Troglösung nicht realisiert werden, kann die Autobahn die Schwinge und das Gleisbett nur durch eine Brückenlösung queren. Der Beginn der Brücke wird in Richtung Süden verlängert, auch die Brückenhöhe müsste eventuell überdacht werden. Eine ursprünglich geplante Flachbrückenlösung ist nicht möglich (!!!) und eine feste Zusage für eine Tunnel-Troglösung ist bisher nur mündlich erfolgt ( Beispiel, siehe Buxtehuder Troglösung )


Verlegt man die Autobahntrasse weiter in Richtung Osten und kommt es zu einer Troglösung, so entsteht zwischen den Städtischen Wohngebieten und dem Verlauf der Autobahn mehr Platz für eine zusätzliche Eisenbahntrasse. Die Querung mit der Autobahn erfolgt in Höhe der Schwinge über den Trog und erlaubt einen ausreichenden Kurvenverlauf in Richtung Süden. Da die Altländer Strasse auch schon in der ersten Planung die spätere Autobahn mit einer Brückenlösung queren sollte, kann mit einer einfachen Verlängerung der Brücke auch die neue Bahntrasse überbrückt werden.


Legende:
Zeichnung oben = herkömmliche Planung
Zeichnung unten = Vorschlag der BG 

Rote Linie = 5.Bauabschn. A26
Schwarze gestrichelte Linie = Gleisbettanlage 

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