==> Die Bürgerbriefe werden als Handzettel an alle Haushalte (ca. 500) in Schölisch verteilt <==

_______________________________________________________________________________________________ AN ALLE BÜRGERINNEN UND BÜRGER IN STADE-SCHÖLISCH            im Oktober 2010

 

BUNDESAUTOBAHN A 26, 5. BAUABSCHNITT                                                                                      EINWENDUNGEN ZUM PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN

Sehr geehrte Damen und Herren!                                                                                                                    Das Planfeststellungsverfahren für den obengenannten Bauabschnitt ist eingeleitet. Damit haben alle Betroffenen zum letzten Mal die Gelegenheit, innerhalb der vorgegebenen Frist eine Einwendung gegen den Verlauf der Autobahn-Trasse zu erheben. Die Planungsunterlagen werden in dem Zeitraum vom 11.10.2010 bis zum 10.11.2010 im Stader Rathaus, Hökerstraße 2, 21682 Stade zur allgemeinen Einsicht ausgelegt. Einwendungen können bis zum 24.11.2010 eingereicht werden (Poststempel gilt). Für diesen Vorgang möchten wir Ihnen unsere Unterstützung anbieten.

Als Anlage haben wir eine Mustereinwendung entworfen, zu empfehlen ist jedoch eine persönliche Formulierung die Sie mit dem Computer, der Schreibmaschine oder mit dem Kugelschreiber selbst anfertigen sollten. Auf unserer Homepage www.bg-schoelisch.de unter der Rubrik „Einwendungen“ haben wir weitere Vorlagetexte für Ihre Einwendungspunkte zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie die Vorlage für die Erstellung einer persönlichen Einwendung. Sollten Sie dazu keine Möglichkeit zur Erstellung einer persönlichen Einwendung haben, nutzen Sie das als Anlage beigefügte Muster.

Jede Einwendung zählt!

Wir empfehlen die Einwendung „per Einschreiben und Rückschein“ an die folgende Adresse zu senden:

Hansestadt Stade
Hökerstraße  2
21682 Stade

Nur wer eine Einwendung einreicht, kann später im Schadensfall auch klagen!

Bei weiteren Fragen oder benötigter Mithilfe bei der Erstellung Ihrer Einwendung sind die Mitglieder des Kernteams Ihnen gerne behilflich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage.

Mit freundlichen Grüßen

Die Bürgergemeinschaft Schölischer Interessen

==> Druckversion <==

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An alle Mitbürgerinnen und Mitbürger des Stader Ortsteils Schölisch!                        im Juni 2009

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn! 

Mitte letzten Jahres haben wir unsere „Sorgen und Nöte“ der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeteilt. Dies erfolgte mehr mit unseren Worten, da wir keinen eigentlichen Fachmann in unseren Reihen haben. Die neue Leiterin der Behörde, Frau Gisela Schütt, hatte uns seinerzeit versprochen, unsere laienhaft dargestellten Bedenken von einem Sachverständigen prüfen zu lassen. Dieses Gutachten liegt uns nun vor.

Mit diesem – teilweise sehr ausführlichen und von uns als Laien schwer verständlichen hydrogeologischen Gutachten – sind wir teilweise nicht einverstanden. Dennoch werden wir in den nächsten Wochen versuchen, das Werk durchzuarbeiten und nach Befragung von Fachleuten „Licht in das Dunkel“ zu bringen. Sodann folgt auch ein Gespräch mit Frau Schütt und dem Gutachter, um dann noch bestehende Unklarheiten bis zum Planfeststellungsverfahren – der Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest - möglichst auszuräumen.

Um spätere Ansprüche hinsichtlich Bodensenkungen, Vernässungen oder ähnlichem geltend zu machen, bieten wir allen Interessierten das obengenannte Gutachten für den 5. Bauabschnitt der A 26 in voller Länge an.

Damit im sogenannten Beweissicherungsverfahren der Sachstand Ihres Hauses festgestellt werden kann – und das zu einem nach unserer Meinung günstigen Preis – vermitteln wir Ihnen zu gegebener Zeit einen für dieses Verfahren im Kreis Stade bekannten Fachmann. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nach wie vor ist uns die Feststellung wichtig, daß wir nicht gegen den Bau der Autobahn A 26 sind, sondern uns für eine verträgliche Trassenführung einsetzen!

==> Druckversion "Bürgerbrief_2009_06" <==

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An die Schölischer Mitbürgerinnen und Mitbürger!                                        Schölisch im Juli 2008

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn!

Wie Ihnen allen bekannt ist bemüht sich die Bürgergemeinschaft (BG) seit mehr als 2 Jahren darum Auskunft darüber zu erhalten, warum die ursprünglich vorgesehene Trasse der Autobahn immer weiter nach Süden verlegt wurde.

Zunächst scheiterte die Aufklärung an der scheinbaren Unkenntnis der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Später wurden Absprachen mit dem Landvolkverband und dem Obstbauversuchsring vorgeschoben - was sich als Unwahrheit entpuppte. Man versicherte uns ebenfalls, diese verlagerte Trasse wolle die Obsthöfe schützen - ungeachtet dessen, dass gerade die offizielle Variante Obsthöfe zerstört!
Nachdem die BG schließlich bis zum Landtagspräsidenten vordringen konnte und die Bundestagsabgeordnete Dr. Martina Krogmann sich um Auskunft bemühte wurden wir im April 2008 in einem Schreiben des Landtages dahingehend informiert, dass „technische Notwendigkeiten“ die Trassenverlagerung begründeten.
All dies schien uns nicht nachvollziehbar zu sein für die Begründung einer Autobahntrasse, die den Bürgern mehr Lärm, mehr Boden- und Wasserprobleme, mehr Probleme für die Gebäudestabilität und mehr Existenzprobleme für Obstbauern schafft, obwohl eine kostengünstigere und mit geringeren Problemen belastete Möglichkeit vorliegt.

Erst das Gespräch der BG mit der neuen Leiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Frau Gisela Schütt, konnte endlich Klarheit in diese Frage bringen:

Das freiwillige Verkaufsangebot eines Grundstückes im Bereich der Trassenplanung führte offensichtlich zur umgehenden Festlegung einer neuen Trassenführung, ohne dass man die ungünstigen Auswirkungen grundlegend bedacht hat.

Die von Frau Schütt vorgelegte Karte verzeichnet 3 Varianten. Dabei lässt dieser Plan den „Vorschlag Schölischer Bürger“ mitten durch das „Gut Driftblock“ gehen, während unsere Empfehlung nördlich der besagten Hofstelle verläuft!
Allerdings gefährdet die derzeitige Planungstrasse der Behörde ca. 500 Wohnhäuser in Schölisch sowie die tatsächliche Existenz eines Obsthofes an der Götzdorfer Straße.

Schließlich ist auf der Karte zu erkennen, dass die Vorschlagstrasse um mehrere hundert Meter kürzer verläuft als die Planungsvariante - was bei einem Preis von 26,3 Millionen Euro pro Kilometer auch bei einigen hundert Metern sicherlich einiges an Kostenersparnis bedeuten würde.
Frau Schütt sagte einen Preisvergleich aller drei Varianten zu.
Die BG wird weiterhin in Kontakt mit den betreffenden Stellen und PolitikerInnen bleiben.

==> Druckversion "Bürgerbrief 2008_07" <==